Kapitel 06 · Technik & Versorgung

Strom & Autarkie

Landstrom, Bordbatterie, Solar oder Powerstation? Wer versteht, woher der Strom kommt, steht nie im Dunkeln – und kann auch mal frei stehen.

230 V Landstrom vs. 12 V Bordnetz

Am Campingplatz holst du dir Strom über das CEE-Kabel aus dem Stromkasten an der Parzelle. Damit läuft die 230-V-Verkabelung im Wohnwagen: Steckdosen, das Ladegerät für die Bordbatterie und meist auch der Kühlschrank im Automatik-Modus.

Ohne Landstrom übernimmt die 12-V-Bordbatterie das Nötigste: Licht, Wasserpumpe, Heizungselektronik und manchmal den Kühlschrank im Gas- oder 12-V-Modus. Große Verbraucher wie Föhn, Wasserkocher oder Toaster lassen sich aber nur mit Landstrom oder einer sehr starken Powerstation betreiben.

Autark stehen mit Solar und Powerstation

Wer abseits der Stromsäule stehen will, kombiniert am besten eine Powerstation mit einem faltbaren Solarpanel. Die Batterie speichert, das Panel lädt nach – und am Abend bleibt das Licht an.

Wichtig ist die Reihenfolge: erst den Bedarf klären, dann die Kapazität in Wattstunden (Wh) wählen. Für ein Familien-Wochenende ohne Landstrom sind 500–1.000 Wh ein guter Startpunkt: Handys, Tablets, Licht, Kühlbox und ein bisschen Kaffee sind damit gut abgedeckt. Für längere Autarkie oder große Verbraucher entsprechend größer wählen oder mit Solar nachladen.

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Häufige Fragen zu diesem Kapitel

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